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Vom Leben

Wir hatten desletzt einen Kultur- und Landeskunde-Kurs, in dem wir deutsche Texte bekamen. Wir sollten uns überlegen, was man mit den Texten vermitteln kann, wie man sie in einem Landeskundeunterricht einbauen sollte. Unsere Gruppe befasste sich mit einem Gedicht: Als wir sechs waren, hatten wir Masern. Als wir vierzehn waren, hatten wir Krieg. Als wir zwanzig waren, hatten wir Liebeskummer. Als wir dreißig waren, hatten wir Kinder. Als wir dreiunddreißig waren, hatten wir Adolf. Als wir vierzig waren, hatten wir Feineinflüge. Als wir fünfundvierzig waren, hatten wir Schutt. Als wir achtundvierzig waren, hatten wir Kopfgeld. Als wir fünfzig waren, hatten wir Oberwasser. Als wir neunundfünfzig waren, hatten wir Wohlstand. Als wir sechzig waren, hatten wir Gallensteine. Als wir siebzig waren, hatten wir gelebt.
Ich würde gerne eine Umfrage starten und fragen: Ist es ein positives oder ein negatives Gedicht? Es wird sicher kein eindeutiges Ergebnis rauskommen. Trotzdem maßen sich viele Menschen - vor allem Lehrer - an, die richtige Antwort zu kennen und sie belegen zu können. Mit "grammatikalischen Merkmalen".
Ich persönlich verstehe das Gedicht als positiven Rückblick. Und zwar vor allem durch den letzten Satz "Als wir siebzig waren, hatten wir gelebt" Wenn ich mal siebzig bin und meinen Kindern und Enkeln erzählen kann "Kinder, ich habe gelebt!", dann mit einem gedankenverlorenen Lächeln auf den Lippen und in den Augen. Und meine Kinder werden denken "Wenn ich alt bin, will ich das auch von mir behaupten können!"
Deshalb glaube ich, dass Krieg, Schutt und Gallensteine das Gefühl gelebt zu haben nicht ins negative ziehen können. es heißt einfach, dass man alles mitgenommen hat, dass man es gemeistert hat, dass man dagegen oder dafür gekämpft hat und dass man letztendlich es nicht besser hätte machen können. Man hat gelebt, was kann man da noch besser machen?
28.4.11 10:33
 


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